Von 2015 bis 2020 fördert der European Research Council das Consolidator Grant Projekt „The Holy Roman Empire of the German Nation and its Slaves” (Projektleitung: Rebekka v. Mallinckrodt). Dadurch konnten drei Qualifikations- und eine Koordinationsstelle geschaffen werden. In den kommenden Jahren entstehen sowohl vier Fallstudien als auch eine komplementär quantitativ angelegte Datenbank. Ziel des Gesamtprojektes ist es, systematisch zum besseren Verständnis des Ausmaßes und der Bedeutung der Verschleppung von Menschen ins Alte Reich beizutragen. Gleichzeitig wird auf der konzeptuellen Ebene kontinuierlich diskutiert, inwiefern bzw. in welchen Fällen man in Bezug auf verschleppte Menschen im Alten Reich zu Recht von Sklaverei sprechen kann und welche neuen Perspektiven sich daraus für die Forschung ergeben.

2. Projekt-Konferenz „Spuren des Sklavenhandels im Heiligen Römischen Reich und seinen Nachfolgestaaten. Diskurse, Praktiken und Objekte, 1500–1850“, 30.11.–02.12.2018
 
Vom 30. November bis 2. Dezember findet die zweite Konferenz im Rahmen des ERC-Grants „German Slavery“ (Leitung: Prof. Dr. Rebekka von Mallinckrodt) im Haus der Wissenschaft statt. Während bei der ersten ERC-Konferenz im vergangenen Jahr Formen der Unfreiheit und Sklaverei im europäischen Raum im Fokus standen, rücken bei der anstehenden Tagung nun das Alte Reich und seine Nachfolgestaaten ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Interessierte haben bis zum 20. November die Möglichkeit, sich für die Tagung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anzumelden. Das vollständige Programm ist hier zu finden.

1. Projekt-Konferenz, 15.17. Juni 2017

Vom 15.17. Juni 2017 fand in Bremen die erste Konferenz im Rahmen des ERC-Projekts "German Slavery" statt. Mehr als zwanzig ExpertInnen aus elf Ländern diskutierten das gemeinsame Oberthema "Negotiating Status and Scope of Action Interrelations between Slavery and Other Forms of Dependency in Early Modern Europe". Das vollständige Programm finden Sie hier. Die Publikation der Ergebnisse ist in Vorbereitung.

Sektion auf der Wolfenbütteler Frühneuzeit-Tagung, 05.07. Oktober 2017

Gemeinsam mit Arne Spohr, Jutta Wimmler und Sarah Lentz gestaltete Rebekka von Mallinckrodt auf der Tagung der Arbeitsgemeinschaft „Frühe Neuzeit“ im VHD eine Sektion zum Thema „Mehr als Zucker und Hofmohren – Aktuelle Forschungen zu den ‚German Hinterlands’“. Die Sektionsbeschreibung finden Sie hier. Eine Publikation der Vorträge ist in Vorbereitung.

Publikationen und Vorträge der Projektmitarbeiter*innen zum Thema:

Rebekka v. Mallinckrodt

Aufsätze:

  • Sklaven in Deutschland, in: Damals 7 (2018), S. 4546 (PDF-Datei des Artikels).
  • Verhandelte (Un)Freiheit – Sklaverei, Leibeigenschaft und innereuropäischer Wissenstransfer am Ausgang des 18. Jahrhunderts, in: Geschichte und Gesellschaft 43 (2017), S. 347380, nominiert für den Aufsatzpreis des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (PDF-Datei des Aufsatzes).
  • „There are no Slaves in Prussia?“, in: Felix Brahm/Eve Rosenhaft (Hgg.): Slavery Hinterland. Transatlantic Slavery and Continental Europe, 1680–1850, Boydell & Brewer, Woodbridge 2016, S. 109–131.
  • Des rencontres asymétriques – La traite des enfants dans le Saint Empire Romain Germanique, in: Karine Rance (Hg.): La scène de la rencontre, im Druck.
  • Über die (Un)Möglichkeit transkultureller Mehrfachzugehörigkeit – Verschleppte Kinder im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation, in: Dagmar Freist/ Sabine Kyora/ Melanie Unseld (Hgg.): Transkulturelle Mehrfachzugehörigkeiten. Räume, Materialitäten, Erinnerungen, Transcript Verlag Bielefeld, im Druck.

Vorträge:

  • „Kein deutsches Thema? – Sklaverei im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation“, Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung „Sklaverei(en), Migrationen & soziale Revolutionen“, Universität Köln, 7. Dezember 2017
  • „Der Fall Yonga“, Vortrag im Rahmen der Sektion „Mehr als Zucker und Hofmohren – Aktuelle Forschungen zu den ‚German Hinterlands’“ auf der Tagung der Arbeitsgemeinschaft „Frühe Neuzeit“ im VHD, HAB Wolfenbüttel, 5. Oktober 2017
  • „Introduction“ und „Interrelations Between Slavery and Serfdom – German Legal Case Studies“, Vorträge im Rahmen der Tagung "Negotiating Status and Scope of Action Interrelations between Slavery and Other Forms of Dependency in Early Modern Europe", Universität Bremen, 15.17. Juni 2017
  • „DienerInnen, Leibeigene oder SklavInnen? – Verschleppte Menschen vor Gericht“, Vortrag im Rahmen des Kolloquiums „Vormoderne und Moderne im Forschungsdiskurs“, TU Dresden, 11. Mai 2017
  • „Trafficked Children in the Holy Roman Empire – Forgotten Victims of the Transatlantic Slave Trade“, Gastvortrag im International Slavery Museum Liverpool in Zusammenarbeit mit dem University of Liverpool Centre for the Study of International Slavery und dem DHI London, 29. März 2017
  • „Sklaverei im Alten Reich – Methoden, Konzepte, Fallbeispiele“, Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung „Beyond Slavery and Freedom“, Universität Bonn, 19. Januar 2017
  • „’How do the neighbours go about this?’ – Intra-European knowledge transfer in dealing with trafficked persons in the Holy Roman Empire of the German Nation during the 18th century“,
    Vortrag im Rahmen der DHI Washington Panel Series „Knowledge and Trans-Migrants in Late Holy Roman and Habsburg Empire“ auf der German Studies Association Conference, San Diego, California, 29. September–2. Oktober 2016
  • „Servants, Slaves or Serfs? – German Courts and Administrations Confronted with Trafficked Persons in the long 18th Century“,
    Vortrag im Rahmen des workshops „Domestic Slavery, 15th–19th Centuries: Sources, Cross-Perspectives, and Definitions“, EHESS Paris, 24.–25. März 2016
  • „’No room of one's own?’ – Über die (Un)Möglichkeit transkultureller Mehrfachzugehörigkeiten von verschleppten Menschen im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation“,
    Vortrag im Rahmen der internationalen Konferenz „Transkulturelle Mehrfachzugehörigkeiten: Räume, Materialitäten, Erinnerungen“, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, 4.–6. Februar 2016
  • „Sklaverei im Alten Reich - (k)ein Thema?“,
    Vortrag im Rahmen der Mittwochskonferenzen, Forschungszentrum Historische Geisteswissenschaften, Goethe-Universität Frankfurt/ M., 27. Januar 2016
  • „Gab es in Deutschland zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert Sklaverei?“,
    Vortrag im Haus der Wissenschaft, Bremen, 15. Oktober 2015

Josef Köstlbauer

Publikationen:

  • Ambiguous Passages: Non-Europeans brought to Europe by the Moravian Brethrenduring the 18th Century. In: Klaus Weber, Jutta Wimmler (eds.), Globalized Peripheries: Central and Eastern Europe’s Atlantic Histories, c. 1680-1860 (Woodbridge: Boydell 2019) 214–236.
  • (With Rebekka von Mallinckrodt and Annika Bärwald) People of African Descent in Early Modern Europe.” In Oxford Bibliographies in Atlantic History. Ed. Trevor Burnard. New York: Oxford University Press 2019.

Vorträge:

  • “A ‘Moors’ Lovefeast’ in Herrnhaag 1742. Perception and Identities of Non-Europeans in 18th-century Moravian communities.“ ISECS Kongress, Edinburgh, 14.-19. Juli 2019.
  • „Slavery, servitude, serfdom? Trafficked people brought to Europe by the Moravian Brethren during the 18th Century.“ Vortrag Slavery Past, Present and Future Global Meeting, Innsbruck 17.-18. Juni 2019.
  • “Ambiguous Silence: Slaves and Slavery in 18th century German Sources.” Vortrag bei Workshop “Slaveries and Slaving Practices in Global Perspective,” Universität Wien, 4. April 2019.
  • „SklavInnen, Geschwister, RepräsentationsarbeiterInnen? Positionen und Wahrnehmung außereuropäische Menschen in der Herrnhutergemeine des 18. Jahrhunderts,“ Vortrag im Forschungskolloquium zur Geschichte der Frühen Neuzeit, Friedrich-Schiller-Universität Jena, 23. Januar 2019.
  • „Geschwister, SklavInnen, RepräsentationsarbeiterInnen: Gesagtes und Ungesagtes in Herrnhuter Quellen des 18. Jahrhunderts.“ Vortrag im Rahmen der Konferenz „Spuren des Sklavenhandels im Heiligen Römischen Reich und seinen Nachfolgestaaten: Diskurse, Praktiken und Objekte, 1500-1850.“ Universität Bremen, 29. Nov.-1. Dez. 2018.
  • “Moors, Malabars, and Gypsies: Rhetoric and perception of racial difference in 18th century Moravian communities.” Vortrag im Rahmen der 6th Conference on Moravian History and Music, Bethlehem, Pa., 11.-13. Oktober 2018.
  •  “Ambiguous Passages: Non-Europeans brought to Europe by the Moravian Brethren during the 18th Century.” International Conference: Globalized Peripheries: New Approaches to the Atlantic World 1680-1850.” Europa Universität Viadrina, Frankfurt (Oder), 5.-7. Juli 2018.
  • „SklavInnen, Geschwister, RepräsentationsarbeiterInnen. Außereuropäische Menschen in der evangelischen Brüdergemeine im 18. Jahrhundert.“ Vortrag im Kolloquium Geschichte der Frühen Neuzeit, Martin-Luther-Universität Halle, 3. Juli 2018.

Annika Bärwald

Publikationen:

  • (zusammen mit Rebekka von Mallinckrodt und Josef Köstlbauer): „People of African Descent in Early Modern Europe“, Oxford Bibliographies Online, eingereicht

Vorträge:

  • November 2019: “Seeleute, Händler und Versklavte: HamburgerInnen und afro-karibische Menschen zwischen St. Thomas und Europa, 1800-1840”, Vortragsreihe der Jungen Hamburger Geschichtswissenschaft, WS 2019/20
  • November 2019: “Transatlantische Arbeitsräume: Freiheit, Unfreiheit und nicht-weiße Mobilität zwischen Hamburg und der Karibik, ca. 1750-1840”, Frühneuzeitkolloquium, Universität Zürich
  • November 2018: “Kosmopolitinnen, Schausteller, Versklavte? Verschleppung und Facetten nichtweißer Lebenswege im frühneuzeitlichen Hamburg“, Frühneuzeitkolloquium, Universität Bremen
  • September 2018: “(In)Voluntary Residence? Trafficked People of Color in Late Eighteenth- and Early Nineteenth-Century Hamburg”, ESTER Research Design Course for PhD Students in Social and Economic History, Radboud University & European Research Institute Florenz

Julia Holzmann

Aufsätze:

  • Conflicts and Relations between Slavery, Dependency, Poverty and Coerced Labor in 18th Century Amsterdam – the Case Christina from India (in Vorbereitung)
  • Tagungsbericht: Forschungsgespräch des FSP Globalgeschichte. Slaveries and Slaving Practices in Global Perspective, 04.04.2019 Wien, in: H-Soz-Kult, 23.08.2019, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-8404>.

Vorträge:

  • Self-image and External Perceptions of Two Enslaved Women in the Eighteenth-Century Dutch Republic at 14th International Congress for Eighteenth Century Studies 2019, Edinburgh, UK 18.7.2019.
  • The Dutch Slave Law of 1776: Entanglement, Power Struggles and Ideological Conflicts during the Legislative Process at Spaces of Law. IV International Conference in Transatlantic Studies, Real Colegio Complutense at Harvard University, Massachusetts, US 12.04.2019.
  • Koloniale Herrschaft in komprimierter Form: Die Gouvernermentsjournale der niederländischen Kolonie Suriname im 18. Jahrhundert.“, Workshop: „Verzeichnispraktiken – frühneuzeitliche Register und Listen“, Universität Duisburg-Essen, organisiert von Stefan Brakensiek (Essen), Claudia Jarzebowski (Berlin), Eva Marie Lehner (Essen), 23.-24.11.2018.
  • “Trafficked and Abused. Slavery in the Dutch Republic of the 18th Century.”, Emotion in Motion: Early Modern Families and Communities in Transnational and Global Historical Perspective, 24.–25.2018, Berlin Free University, 24. Mai 2018.
  • “Coming home? Slave children and youth and their (self)-perception in the Dutch context, 1600-1800“, SHCY 2017 CONFERENCE: Transition, Transaction, and Transgression, Rutgers University – Camden, New Jersey, 21. Juni 2017.
  • “Conflicts and Relations between Slavery, Dependency, Poverty and Coerced Labor in 18th Century Amsterdam – the Case Christina from India”, Negotiating Status and Scope of Action — Interrelations between Slavery and Other Forms of Dependency in Early Modern Europe, Universität Bremen, 15.–17. Juni 2017.
  • Gastvortrag an der Ruhr-Universität Bochum (Seminarleitung: Prof. Claudia Jarzebowski): Dutch Slavery in the 18th Century: Source Reading, 31. Oktober 2016.

Dr. Sarah Lentz (dem Projekt assoziert)

Publikationen:

  • „Wer helfen kann, der helfe!“ Deutsche SklavereigegnerInnen und die atlantische Abolitionsbewegung, 1780–1860 (Reihe: Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte, Mainz, [voraussichtlich 2020])
  • „No German Ship is Involved in the Slave Trade.“ The Public Controversy Following the Seizure of German Ships for Alleged Involvement in the Slave Trade, in: Rebekka von Mallinckrodt, Sarah Lentz und Josef Köstlbauer (Hrsg.): Traces of the Slave Trade in the Holy Roman Empire and its Successor States. Discourses, Practices, and Objects, 1500–1850 [voraussichtlich 2020].
  • Introduction (gemeinsam mit Rebekka von Mallinckrodt und Josef Köstlbauer), in: Rebekka von Mallinckrodt, Sarah Lentz und Josef Köstlbauer (Hrsg.): Traces of the Slave Trade in the Holy Roman Empire and its Successor States. Discourses, Practices, and Objects, 1500–1850 [voraussichtlich 2020].
  • „Oh, wonderful sugar beet! You are the death of the bloody sugar cane“. The German Debate on the Morality of the Consumption of Sugar Produced by Slave Labour Around 1800, in: Felix Brahm und Eve Rosenhaft (Hrsg.): Moralizing Commerce in a Globalizing World, Oxford University Press [voraussichtlich 2019].
  • „[S]o kann ich jetzt als ein Augenzeuge auftreten“. Deutsche Profiteure des atlantischen Sklavereisystems und der deutschsprachige Sklavereidiskurs der Spätaufklärung, in: Sünne Juterczenka u.a. (Hrsg.): Das Meer. Maritime Welten in der Frühen Neuzeit, Böhlau [voraussichtlich 2019].
  • Abolitionists in the German Hinterland? Therese Huber and the Spread of Antislavery Sentiment in the German Territories around 1800, in: Felix Brahm und Eve Rosenhaft (Hrsg.): Slavery Hinterland. Transatlantic Slavery and Continental Europe, 1680–1850, London 2016, Boydell Press, S. 187–211.

Vorträge:

  • 3|2019 2. Nachwuchstagung der Gesellschaft für Überseegeschichte (GÜSG), Schloss Schney, Lichtenfels, Titel des Vortrages: Von deutschen Sklavenaufsehern und Plantagendirektoren. Surinamegänger aus dem Alten Reich und der grenzüberschreitende Transfer von Wissen über Sklaverei und Sklavenhandel um 1800
  • 11|2018 Mitveranstalterin der internationalen Konferenz Spuren des Sklavenhandels im Alten Reich und seinen Nachfolgestaaten. Diskurse, Praktiken und Objekte. 1500–1850 vom 30.11.–2.12.2018 in Bremen (2. Konferenz des ERC-Projektes The Holy Roman Empire and its Slaves), Titel des eigenen Vortrages: „[K]ein deutsches Schiff treibt Sklavenhandel.“ Die öffentliche Kontroverse um die Aufbringung deutscher Schiffe unter dem Vorwurf des Sklavenhandels in den 1840er Jahren
  • 10|2017 Frühneuzeittag 2017: Das Meer. Maritime Welten in der Frühen Neuzeit, Wolfenbüttel, Titel des Vortrages: SklavereigegnerInnen in den „German Hinterlands“ und die atlantische Abolitionsbewegung im Zeitalter der Spätaufklärung
  • 09|2017 Forschungskolloquium des Leibniz-Instituts für Europäische Geschichte Mainz, Titel des Vortrages: „Oh, wundervolle Runkelrübe dir welkt das blut'ge Zuckerrohr“. Deutsche Sklavereigegnerinnen und -gegner und der Verzicht auf Zucker aus Sklavenarbeit in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts
  • 07|2017 Kolloquium des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte Westeuropas, Universität Freiburg, Titel des Vortrages: „Wer helfen kann, der helfe!” Deutsche Sklavereigegnerinnen und -gegner und die atlantische Abolitionsbewegung in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts
  • 06|2017 Tagung: Moralising Commerce in a Globalising World. Multidisciplinary Approaches to a History of Economic Conscience, 1600–1900, Deutsches Historisches Institut London, Titel des Vortrages: The German Debate on the Morality of the Consumption of Sugar Produced by Slave Labour Around 1800
  • 09|2016 Kolloquium des Centre for the Study of International Slavery, University of Liverpool, Titel des Vortrages: Abolitionists in the German Hinterland? Therese Huber and the Spread of Antislavery Sentiment in the German Territories around 1800