Die aktuelle Forschung der Abteilung zeichnet sich durch folgende Ansätze und Schwerpunkte aus:

  • eine kultur- und sozialhistorische Ausrichtung, die insbesondere auch Alltagspraktiken und die Erfahrungen von Menschen berücksichtigt, die nicht im Zentrum „großer“ politischer Ereignisse standen,
  • Forschungen zu den Rückwirkungen des Kolonialismus und der Globalisierung auf Europa als auch zur Verflechtung der europäischen mit der außereuropäischen Geschichte (siehe z. B. „Les Mondes coloniaux à Paris“),
  • Erforschung der Verschleppung von Menschen und des Abolitionismus im Alten Reich und seinen Nachbarstaaten (ERC Consolidator Grant Projekt „German Slavery“),
  • Publikationen, Vorträge und Ausstellungen zu Körpertechniken, implizitem (Körper-)Wissen, embodiment, zur Geschichte des Sports und der Leibesübungen (u. a. DFG-Netzwerk),
  • Beiträge zur Wissenschafts-, Sinnes- und Technikgeschichte der Erforschung der Meere und der (Unter-)Seefahrt,
  • interdisziplinäre Zusammenarbeit insbesondere mit den Literatur- und Kunstwissenschaften, der Wissenschafts- und Medizingeschichte, aber auch der Musik- und Architekturgeschichte (vgl. z. B. „Interkultureller Transfer und nationaler Eigensinn“),
  • geographisch finden neben dem Alten Reich vor allem die west- und südeuropäischen Länder (Italien, Frankreich, Großbritannien, Niederlande) und ihre außereuropäischen Vernetzungen Berücksichtigung.